Regatta Segel

Um Regattasegel zu fertigen die auf allen Wettfahrtebenen bestehen können, haben wir viele Voraussetzungen erfüllen müssen.
Drei Dinge stehen heute im Vordergrund wenn über den Unterschied zwischen einem Segel das auf Regatten gefahren wird und einem wirklichen Regattasegel entschieden wird.
Zum einen die eingesetzten Materialien: Der Segeltuchmarkt hat sich in den letzten Jahren sehr stark gewandelt. Wir sprechen heute beim Regattasegel nicht mehr über Tuchgewicht, außer bei Einheitsklassen gibt es praktisch keine gewebten Regattatücher mehr.
Materialien für Regattasegel werden nach der berechneten Last individuell gefertigt, sei es im aufwendigen Strahlenschnitt bei dem die einzelnen Bahnen den Kraftlinien genau folgen oder in der Membranenfertigung. Hier wird jedes Garn in einer genau berechneten Richtung ausgelegt und verklebt. Um aus den hunderten von Möglichkeiten die richtige Kombination für Sie zu erstellen ist es für uns wichtig in ausführlichen Gesprächen Ihre Ansprüche genau festzulegen.

Der zweite wichtige Punkt für ein gutes Regattasegel ist die eingesetzte Software auf dem Rechner. Nur wenn die Software den neusten Standards entspricht kann der Segelmacher seine Erfahrung voll einbringen und den für Sie richtigen „Flügel“ erstellen. Auch hier wird neben der Profiltiefe, der Profilposition, dem Twist, der Trimmbarkeit, des Rigg u. v. a. das Dehnungsverhalten des Segelmateriales berücksichtigt.
Der dritte und wichtigste Punkt bleibt aber die Erfahrung und das Können der Segelmacher. So war es uns immer wichtig unseren Segelmachern die neuste Technik für die Segelproduktion an die Hand zugeben. Ob es die weltweit erste eingesetzte Fotozellen gesteuerte Nähstraße war, extra große und schwere Nähmaschinen, besonders genauer Zuschneideanlagen oder die neuste Klebetechnik. Immer waren wir einer der ersten Betriebe, die auf die Qualitätsverbesserung gesetzt haben.
Auch auf die Mitarbeiterqualifizierung haben wir immer viel Wert gelegt. Erfahrung sammelt man nicht nur in der Werkstatt, sondern insbesondere wenn man sich mit dem selber gefertigten Segeln auf dem Wasser auseinandersetzt. So war unser Firmentestschiff, die X –Play, schon in mehreren Jahren die Yacht mit den meisten Starts in der deutschen IMS – Flotte. In der Vergangenheit haben wir uns vielschichtige Kompetenz erworben: von der Vereinsregatta bis zu diversen Weltmeisterschaften, aber auch auf Langstreckenregatten waren wir vertreten, wir haben Klassiker wie Rund Skagen und Edinburg genauso gesegelt wie das Whitbread-Round-the-World-Race.
Die Mitarbeiter der Segelwerkstatt Stade sind aktive Segler. So haben wir keine Schwierigkeiten, Ihnen ein leichtes, formstabiles Segel zu fertigen, das auch noch eine akzeptable Lebenserwartung hat.
Natürlich ist ein Regattasegel nicht so langlebig wie ein Fahrtensegel, aber die Unterschiede in der Langlebigkeit der einzelnen Regattasegel sind erheblich.
Lassen Sie uns gemeinsam an Ihrem nächsten Erfolg auf der Regattabahn arbeiten.